blick in den spiegel

Der Kerngedanke des Tanzstückes “Blick in den Spiegel” ist die Sehnsucht des Menschen, sich wieder mehr mit der Natur zu verbinden und somit die eigenen Wurzeln zu finden. Es stellt die Beziehung zwischen dem Menschen und der Erde dar. Die Performerinnen verkörpern jeweils eins der folgenden Elemente: Feuer, Wasser, Holz, Erde, Luft und Metall . Eine Tänzerin verkörpert den Menschen, der mit dem Erwachsenwerden die eigene Macht über die Elemente entdeckt und dadurch Disharmonie auf der Erde verursacht. Es entsteht ein Kampf zwischen Harmonie und Zerstörung, zwischen Macht und Ohnmacht, zwischen Chaos und Ordnung auf dem Planet Erde.

Jede Performerin hat sich mit den Bewegungsqualitäten ihrer Rolle auseinandergesetzt und bringt die jeweilige Energie in das Tanzstück ein.

Es findet ein Wechselspiel zwischen Improvisation und festgelegten Choreographien statt. Der Tanzstil ist eine Mischung aus Qi-gong, Modern Dance und Afrodance.

Beim Qi-Gong werden die Elemente verschiedenen Eigenschaften und unterschiedlichen Bereichen im Körper zugeordnet. Es gibt die Heilenden Laute, die genutzt werden, um den Energiehaushalt auszugleichen und die Energie ins Fließen zu bringen.

“Blick in den Spiegel” regt dazu an über die Verhaltensweisen des  modernen Menschen auf der Erde zu reflektieren. Der Mensch begreift sich als mächtiges und intelligentes Wesen und ist fähig sich und seine Heimat, seinen Planeten Erde, zu zerstören. Aber ist das für ihn selbst gut?

Wir  verpassen  oftmals das Gespür für unseren Körper, unsere innere Stimme. Was ist mit unserer Intuition, unserem Instinkt? Jede Performerin hat sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt und bringt den eigenen Entwicklungsprozess in das Tanzstück mit ein.

Die Emotionen  und die Kraft der Elemente bringen die Energie ins fließen, um den Ausgleich zwischen Feuer, Wasser, Luft, Erde, Holz, Metall und dem Menschen wiederherzustellen.